11 Okt
Eine Halbzeit starke Abwehr reicht nicht
Partenkirchens Männer 1 halten 45 Minuten mit Landsberg mit und brechen dann ein - Widenmayer: "Uns fehlt einfach die Breite."

13 Okt
Männer I
Gegen Mitaufsteiger HSG Dietmannsried/Altusried II holen die TSVP-Männer einen nie gefährdeten 30:26-Erfolg, der aber auch noch zahlreiche kleine Baustellen offenbart.
Garmisch-Partenkirchen - Pflicht erfüllt, zwei Punkte geholt. Die Halle der Zugspitz-Realschule in Partenkirchen bleibt weiterhin die Festung der TSVP-Männer. Seit dem 3. Dezember 2016 wurde vor heimischer Kulisse kein Ligaspiel mehr verloren. "Heimstärke und konzentrierte Abwehrleistungen sind für uns Überlebensfaktoren in der Bezirksliga", meint Coach Hannes Bräu. Gegen Mitaufsteiger HSG Dietmannsried/Altusried II, der am vergangenen Samstag noch nicht in Bestbesetzung aufgelaufen war, spielte man diese Stärken phasenweise gut aus und gewann am Ende verdient mit 30:26.
Gerade die Defensive konnte sich gegenüber der Auftaktpartie in Murnau steigern. In Hälfte eins zwang man die HSG zu teils überhasteten Würfen aus der Distanz, die ein gut aufgelegter Fabio Graf im TSVP-Tor entschärfte. Auch das angedachte Tempospiel wurde konsequenter umgesetzt, aber nicht immer konzentriert abgeschlossen. Allein vor der Pause vergab man sechs Würfe freistehend vor dem Kasten der Gäste. Ein Quote, die nach wie vor ausbaufähig ist. "Wir wirken beim Abschluss noch etwas verunsichert und machen uns mit unnötigen Fehlern das Leben schwer", analysiert Bräu.
Je länger die Partie dauerte, umso öfter lief die HSG-Abwehr hinterher und kassierte Zeitstrafen, die man nicht immer ausnutzen konnte. Auch das Überzahlspiel ist so eine Baustelle: "Da müssen wir einfach cleverer sein und zu einfachen Mitteln greifen", kritisiert Bräu. Eine Viertelstunde vor Ende führte man mit sieben Toren. Die Partie schien entschieden, Dietmannsried fand nur noch selten Lücken im Abwehrverband, aber dann wurden die Gastgeber wieder nachlässig. "Wir haben uns vom Gegner einlullen lassen", berichtet Partenkirchens Trainer. Nachlässig sei man geworden. In den entscheidenden Phasen war es nochmal Christoph Widenmayer, der als Spielgestalter im Angriff Verantwortung übernahm und dafür sorgte, dass die Gäste nicht mehr rankamen.
Festzuhalten bleibt: Valentin Müller war vor allem in der Defensive mit intelligentem Stellungsspiel und physischer Präsenz ein Garant für wenig Gegentore, aber vor dem Tor konnten nur zwei Spieler überzeugen: Kreisläufer Thomas Bräu und Rechtsaußen Sebastian Malik. Die zwei treffsichersten Spieler an diesem Tag. "Es gibt noch viel zu tun und wir werden hart arbeiten, um weitere Punkte einzufahren", resümiert Bräu, der nicht unzufrieden wirkte, aber auch immer noch viele kleine Baustellen sah.
Am kommenden Sonntag (16.30 Uhr), 20. Oktober 2019, müssen die Männer nach Bad Tölz. Ein Oberland-Duell, das es in dieser Konstellation seit mehr als elf Jahren nicht mehr gegeben hat.
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