11 Okt
Eine Halbzeit starke Abwehr reicht nicht
Partenkirchens Männer 1 halten 45 Minuten mit Landsberg mit und brechen dann ein - Widenmayer: "Uns fehlt einfach die Breite."

17 Okt
Männer I
Partenkirchner Männer steigern sich, verlieren am Ende aber gegen starke und souveräne Eichenauer
Garmisch-Partenkirchen - Zumindest was die Ergebnisse angeht, haben Partenkirchens Männerhandballer in der Bezirksliga Alpenvorland einen Fehlstart hingelegt. Auch in der zweiten Partie am Samstagabend vor heimischer Kulisse unterlag man den starken Gästen des Eichenauer SV II mit 28:31 (16:18).
Positiv auf Partenkirchner Seite war sicherlich, dass die rund 150 Zuschauer in der Werdenfels-Arena durchaus Bezirksoberliga-Niveau zu sehen bekamen. Über 60 Minuten war die Partie offen, allerdings liefen die Hausherren fast immer einem knappen Rückstand hinterher. Chefcoach Maximilian Dück war aber alles andere als enttäuscht von seinem Team: "Gegenüber der Partie in Germering war das sicherlich eine hundertprozentige Steigerung." Ihm imponierte vor allem die Spielfreude, die seine Mannschaft an den Tag legte. Nie hatte man das Gefühl, die Partie wäre entschieden. Dass man sie am Ende nicht drehen konnte, lag dann aber sicherlich auch an den souveränen Gäste, die eine klasse Mannschaft aufboten, "die auf jede Aktion von uns die richtige Antwort hatte", gesteht Dück. Immer wenn sein Team besser in die Partie fand, "ging Eichenau noch mehr aufs Gas".
Vor allem in der ersten Hälfte machten die Partenkirchner zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt, während Eichenau einen äußerst variablen Kader aufbot, der auf jeder Position Torgefahr ausstrahlte und von Daniel Sattler dirigiert wurde. Mit Samuel Stelzer hatten die Gäste einen äußerst talentierten 19-Jährigen im Aufgebot, der nicht umsonst im Bayernligakader Eichenaus steht, wie er mit seinen entscheidenden Toren in der Schlussphase in Partenkirchen bewies. Auch eine doppelte Manndeckung von Dück in den letzten Minuten brachte nicht die entscheidende Wende. Umstrittene aber dann doch auch unnötige Zeitstrafen in dieser Phase des Spiels brachten Partenkirchen um die letzte Chance zum Ausgleich.
TSVP: Scheffler, Beer - Herrmann (9/4), T. Bräu (1), J. Ober (2), Strutz (3), Müller (4), Hofmann, Keller, Malik (4), Widenmayer, Neuhaus (4), S. Ott, Lorbeer (1).
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