11 Okt
Eine Halbzeit starke Abwehr reicht nicht
Partenkirchens Männer 1 halten 45 Minuten mit Landsberg mit und brechen dann ein - Widenmayer: "Uns fehlt einfach die Breite."

07 Mär
Männer I
Team Oans verliert auch in Gräfelfing und ist damit in der Bezirksliga Alpenvorland endgültig im Abstiegskampf angekommen
Gräfelfing – Nachdem man sich im Lager der Handballmänner des TSV Partenkirchen von den Aufstiegsambitionen recht früh verabschieden musste, wollte man sich zumindest im oberen Mittelfeld der Bezirksliga Alpenvorland etablieren. Doch auch dieses Vorhaben gerät nach der Partie am Samstagnachmittag bei der HSG Würm-Mitte II ins Wanken.
Die 28:31-Niederlage bedeutete bereits die vierte Pleite im sechsten Spiel, was für Hannes Bräu Anlass genug war, um Tacheles zu reden. „Wir dürfen uns keinen Hirngespinsten mehr hingeben, müssen einsehen, dass wir von nun an um den Klassenerhalt kämpfen werden“, betonte der stellvertretende Abteilungsleiter, der in Gräfelfing den privat verhinderten Trainer Maximilian Dück an der Seitenlinie vertrat.
Einerseits wollte Bräu seinen Spielern zwar keinen Vorwurf machen, weil er feststellen konnte, dass gekämpft und sich gegen die drohenden Niederlage gestemmt wurde. Andererseits sprach er ganz deutlich an, was ihm ordentlich missfiel. „Unser Abwehrverbund hat überhaupt nicht funktioniert. Wir haben es nicht geschafft, uns gegenseitig zu helfen, und so kam Würm-Mitte immer wieder frei zum Wurf.“
Auch die beiden TSV-Torhüter, Lucas Konstantin Scheffler und Lukas Winkle, hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Doch das wollte Bräu nicht gelten lassen. „Sie wurden von ihren Vorderleuten oft im Stich gelassen.“ Wenn zu der Defensivschwäche auch noch Nachlässigkeiten im Angriff kommen, dann wird es schwierig. Da halfen dann auch die neun Treffer von Kreisläufer Nils Lorbeer nicht weiter. Er schaffte es als einziger TSVP-Akteur an diesem Tag, sein Leistungspotenzial abzurufen.
Bräu sah zwei Phasen, in denen der TSVP die Partie verlor. Zum einen gleich nach der Halbzeitpause, als das Team gut gestartet war und dann eigentlich auf den Ausgleich dränen wollte. „Stattdessen liegen wir nach sieben Minuten mit sechs Toren zurück.“ Kurz vor Schluss habe der TSVP zudem durchaus noch einmal die Möglichkeiten gehabt, heranzukommen, sich aber viel zu überhastete Abschlüsse geleistet. „Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen: Es ist echt enttäuschend.“ (ANDREAS KÖGL/GAP-Tagblatt)
TSVP: Scheffler, Winkle – Dauster (5), Haiduck (3), Hofmann (2), Lorbeer (9/2), Malik, Müller, Ott, Schmidt (3), Strutz (6), Widenmayer
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