19 Okt
Angst um die Gesundheit
TSVP-Frauen verlieren Heimspiel gegen Gaißach am Ende ohne Auswechselspieler - Friedrich verärgert über Spielweise der Gäste

11 Nov
Damen
TSVP-Frauen fehlen in Herrsching am Ende die Alternativen von der Bank - Torhüterin Gesele verletzt
Herrsching – Schon bei der Ankunft in Herrsching wussten sie, welch Ungetüm da auf sie zukommt. „Beim Aufwärmen ist mir mulmig geworden“, sagt Georg Friedrich, der Trainer der Partenkirchner Handballerinnen. Während sie zu neunt anreisten, bot die Dritte Mannschaft 16 Spielerinnen auf, darunter drei aus dem Bayernliga-Kader. Doch von Klassenunterschied war danach im Top-Duell der Bezirksliga nichts zu sehen. „Ich war überrascht, dass wir mithalten können.“
23:29 ging die Partie zwar verloren, doch noch 15 Minuten vor Ende stand es unentschieden. Am Ende fehlten einfach die Alternativen auf der Bank. Bereits nach einer Viertelstunde verdrehte sich die überragende Torhüterin Carmen Gesele bei einer Sequenz mit zwei Paraden das Knie. In Ermangelung an Alternativen stellte sich Feldspielerin Martina Bräu in den Kasten, damit verblieb nur eine Wechselspielerin. Das bedeutete unter anderem, dass Natalie Simon, die noch gar nicht lange Handball spielt, permanent auf der Platte stand. Julia Rinne fiel offensiv mit sieben Treffern auf, Johanna Saul hinten mit Entschlossenheit in der Abwehr. Die Partie zwischen den beiden ungeschlagenen Teams blieb so lange offen. Alle drei Bayernliga-Kräfte von Herrsching bekamen viel Spielzeit, was Friedrich zwiegespalten sah. „Einerseits stimmt es mich bedenklich, wenn ich 16 Leute habe und nicht wechsle, andererseits spricht das für uns, dass wir stark dagegen gehalten haben.“ Neben der dünnen Bank wurde dem TSVP am Ende auch die Schwäche bei Siebenmetern zum Verhängnis. Gleich fünf Versuche gingen im Laufe der Partie vorbei – beim neuen Tabellenführer nur einer.
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