11 Okt
Eine Halbzeit starke Abwehr reicht nicht
Partenkirchens Männer 1 halten 45 Minuten mit Landsberg mit und brechen dann ein - Widenmayer: "Uns fehlt einfach die Breite."

07 Dez
Männer I
Partenkirchens Handballmänner holen auch gegen Ottobeuren II einen Sieg und gehen als Tabellenführer der Bezirksliga Alpenvorland ins neue Jahr
Am Ende merkte man Christoph Widenmayer eine Mischung aus Erleichterung und Stolz an. Das Jahr 2024 hatte es für den Chefcoach von Partenkirchens Handballmännern so richtig in sich und endete nicht nur mit einem souveränen 34:27 (19:8)-Heimerfolg gegen den TSV Ottobeuren II sondern auch mit der "Wintermeisterschaft", denn der direkte Konkurrent um Platz 1, der SV Pullach, patzte zeitgleich beim sehr starken TuS Fürstenfeldbruck (26:39).
Noch nie hat ein Männerteam des TSVP so erfolgreich gespielt in den vergangenen 20 Jahren. Von Platz 1 hat man geträumt, eher ist man abgestiegen. Jetzt steht man bis Januar an der Spitze der Bezirksliga Alpenvorland. "Wir haben uns das auch irgendwie hart erarbeitet", meint Widenmayer, der sein Team seit Juni beständig im Training gehalten hat. Jetzt ist aber Zeit für eine Pause: "Alle sollen sich um ihre kleinen Wehwehchen kümmern, ausruhen, einfach mal etwas anderes machen außer Handball." Es ist eine angeordnete mehrwöchige Trainingspause, ehe man am 2. Januar wieder in de Halle geht und am 11. Januar das große Lokalderby gegen den TSV Murnau steigt.
Aktuell spricht sehr viel dafür, dass die Partenkirchner Erfolgsgeschichte auch im neuen Jahr weitergehen wird. Allein der Spielplan ist auf der Seite der Partenkirchner. Mit drei Heimspielen startet der TSVP ins neue Jahr und schon jetzt kann man sagen: Die neue Ballsportarena ist der Heimbonus schlechthin diese Saison. "Ungewohnt zu spielen für die Gegner und richtig laut", gesteht Widenmayer. Gegen Ottobeuren kamen wieder um die 150 Zuschauer. Im Vorfeld hatte die Abteilung die neue Tribüne besorgt. Mehr Komfort, mehr Zuschauer, mehr Stimmung. Auch der kurzfristige Ausfall von Maximilian Wasielewski (Wadenverletzung), Lukas Sauter, Kevin Gutteck und dann auch noch Franz Rieger vermochte den TSVP-Express an diesem Tag nicht zu stoppen. Die Gäste, überwiegend eine junge Truppe, mussten ohne ihren Topspieler Jesse August Corpus auskommen. Eine große Schwächung, wie sich herausstellte. Bis zur Halbzeit gelangen den Allgäuern nur 8 Tore. Der Mittelblock um Sebastian Malik und Thomas Bräu verrichtete Schwerstarbeit. Direkt nach der Halbzeit lag der TSVP bereits mit 20:8 in Führung. Die Partie war praktisch entschieden und so ging man es im zweiten Abschnitt ein wenig langsamer an. "Völlig verständlich, dass wir dann eben einen Gang zurückschalten", erklärte Widenmayer. Auch in der Abwehr ließ man die letzte Konsequenz vermissen. Ottobeuren tat was für das Ergebnis, mehr war aber nicht mehr drin. "Es ist einfach schön zu sehen, dass wir den Ausfall von drei Stammspielern kompensieren können", resümierte Widenmayer.
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