20 Okt
Minimalchance auf Bezirksoberliga
Mit einer unglücklichen Niederlage gegen Landsberg bringt sich die männliche D-Jugend I selbst um eine bessere Ausgangssituation im Kampf um die BOL

16 Dez
Männl. D-Jugend I + II (Jg. 2014/15)
Männliche D-Jugend I gewinnt das Endspiel gegen Pullach und sichert sich somit den Aufstieg in die Bezirksoberliga
Pullach – Alles war angerichtet in der Halle der Erzdiözese in Pullach für den großen Showdown. Partenkirchens männliche D-Jugend musste gegen die Gastgeber im letzten Turnier der Vorrunde der Bezirksliga mindestens ein Unentschieden holen, um sich für die Endrunde in der Bezirksoberliga zu qualifizieren. Und wieder sollte es eine Zitterpartie werden, die ein dramatisches Ende fand. Zunächst drehten die Buben von Coach Ivan Strukar einen 1:4-Rückstand in eine 9:8-Führung, ehe Pullach die Partie wieder ausglich. Bis zum Ende hin war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das der SV zwar nach regulärer Spielzeit mit 17:16 für sich entscheiden konnte, dann aber aufgrund der Anzahl der Torschützen nur hauchdünn mit 21:22 gegen Partenkirchen verlor. Glück? „Ja, das mögen einige vielleicht denken. Aber dieses Glück haben wir uns hart erarbeitet“, freut sich Strukar.
Sein Team war in der gesamten Vorrunde der Bezirksliga nicht nur das jüngste im Starterfeld sondern auch das ausgeglichenste. „Jeder hat seinen Beitrag für diesen Aufstieg geleistet. Ich bin stolz auf dieses Team.“
In jeder Hinsicht kam der Aufstieg in die BOL ein Jahr früher als erwartet. Mit den überwiegend jüngeren Jahrgang 2014 aber einer talentierten Mannschaft inklusive starker Torhüter wollte man Erfahrung sammeln, um 2026/27 dann den Aufstieg anzupeilen. „Das war unsere Marschroute“, betont auch Hannes Bräu, sportlicher Leiter beim TSVP. Mit Trainingsfleiß und Leidenschaft gelang dieses Kunststück nun schon ein Jahr früher und das, obwohl mit Kilian Strohmeyer einer der wichtigsten Spieler nur sporadisch zur Verfügung stand. Andere sprangen ein. Vincent Bokor steigerte sich von Spiel zu Spiel, während Benedikt Reiser verlässlich Tore warf und alle Spieler vom Siebenmeterpunkt Verantwortung übernahmen.
Ab Januar tritt der TSVP nun gegen die drei besten Teams des Bezirks Alpenvorland an. Es geht nach Gröbenzell, Ottobeuren und Gilching. Im Kinderhandball derzeit große Namen. „Wir werden Lehrgeld zahlen, aber das Team wird sich entwickeln“, ist Strukar sicher. Bräu wird nicht müde, zu betonen, dass der TSV Partenkirchen im D-Jugend-Bereich der einzige Verein ist, der im weiblichen und männlichen Bereich den Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft hat. „Der Lohn für die Arbeit mit den Kindern in den vergangenen drei bis vier Jahren.“
TSVP: Parolini, Knon – Matzura (2), Reiser (5), Bokor (2), Hochwartner, Wünschel (2), Roos (4), Grotz, Kopp (1), Bauer, Dwok.
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