27 Okt
Als Team gewachsen
Unglückliche Ergebnisse täuschen nicht darüber hinweg, dass die männliche D-Jugend II als Team gewachsen ist - Coach Bejenari: "Wir werden dafür noch belohnt werden."

03 Nov
Männl. D-Jugend I + II (Jg. 2014/15)
Männliche D-Jugend scheidet, wie erwartet, in der Hauptrunde der Mini-Weltmeisterschaft in Trudering aus - Strukar: "Wertvolle Erfahrungen gemacht."
Garmisch-Partenkirchen – Am Ende des Turniertags wusste Ivan Strukar nicht so richtig, wie er seine Gefühle einordnen sollte. Sein Team der männlichen Handball D-Jugend des TSV Partenkirchen war als erste Jugendmannschaft des Landkreises in die Hauptrunde der Mini-Weltmeisterschaft eingezogen und vertrat dabei Frankreich als Nation.
Dieses Wettbewerbsformat hat der Bayerische Handball-Verband (BHV) vor Jahren eingeführt. Nur die besten D-Jugend-Teams der Bezirke messen sich hier in einem Turniermodus, der identisch dem einer WM ist. Durch unglückliche Niederlagen konnte Partenkirchen nur einen Punkt in die Hauptrunde hinüberretten. Die Chance auf das Achtelfinale: sehr gering.
Beim zweiten Turnier in Trudering am vergangenen Wochenende traf der TSVP dann auf wirklich hochkarätige Teams, deren Spieler teilweise im Leistungssportbetrieb integriert sind. Bereits die erste Partie gegen den späteren Turniersieger Altötting ging mit 5:17 verloren. Eine Machtdemonstration von einem Gegner stark „wie ich noch kein D-Jugend-Team gesehen habe“, gab Strukar zu. Gastgeber Trudering knöpfte man noch ein Unentschieden ab (14:14), aber im Anschluss war auch der leistungsorientierte Nachwuchs der TG Landshut (11:18) eine Nummer zu groß.
Für Strukar waren nicht die Ergebnisse sondern die Mini-WM an sich die entscheidende Erfahrung gewesen. Er sei mit vielen professionellen Kinderhandballtrainern ins Gespräch gekommen, habe mehr über die Schwerpunkte anderer Vereine erfahren und auch gesehen, wo man beim TSVP noch Defizite habe. „Das hat meine Sicht auf den Handball und die Ausbildung noch mal wirklich verändert“, meint der Kroate.
Rückblickend hätte sein Team auch bei der Mini-WM deutlich mehr erreichen können. „Wir haben es aber nicht gezeigt.“ Strukar übt aber auch Selbstkritik: „Vielleicht habe ich als Trainer auch Fehler gemacht.“ Vieles hänge aber auch von Faktoren ab, auf die er selber keinen Einfluss habe.
Am 14.11 bestreitet die männliche D-Jugend des TSVP ihr letztes Turnier im Rahmen der Bezirksliga-Vorrunde vor heimischer Kulisse. Nach einer unglücklichen Niederlage gegen Landsberg muss gegen Weilheim oder Fürstenfeldbruck mindestens ein Sieg her, um den Aufstieg in die Bezirksoberliga, die höchste Spielklasse der D-Jugend, zu schaffen. „Das sind Endspiele gegen die besten zwei Teams im Bezirk“, freut sich Strukar.
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