20 Okt
Minimalchance auf Bezirksoberliga
Mit einer unglücklichen Niederlage gegen Landsberg bringt sich die männliche D-Jugend I selbst um eine bessere Ausgangssituation im Kampf um die BOL

05 Okt
Männl. D-Jugend I + II (Jg. 2014/15)
Die männliche D-Jugend 1 kämpft in Augsburg mit viel Pech, ein wenig Unvermögen und kann trotzdem am Ende in die Hauptrunde der Mini-WM einziehen
Was muss es für stolzes Gefühl gewesen sein, mit Nationalflagge und Nationalhymne in die Albert-Loderer-Halle in Haunstetten/Augsburg einzulaufen? Mit ganz viel Stolz und einem breiten Grinsen repräsentierte die männliche D-Jugend des TSV Partenkirchen bei der alljährlich stattfindenden Mini-Weltmeisterschaft die Farben Frankreichs. Nur die vier besten Teams des Bezirks nehmen an diesem Wettbewerb teil. Ihnen wird eine Nation und eine Vorrundengruppe zugelost. Darunter sind auch sehr namhafte Bundesligavereine aus Bayern. In Augsburg hatte es das Team von Coach Ivan Strukar mit dem TSV Haunstetten, die HSG B-One und die HG München-Fürstenfeldbruck zu tun. Das Ziel: Die Vorrunde überstehen und in die Hauptrunde einzuziehen. Ein Unternehmen, das unglücklich begann. Bei der klaren 8:14-Auftaktniederlage gegen Haunstetten (Argentinien) vergab man zahlreiche Torchancen, stand sich oft selbst im Weg. Die Partie gegen Fürstenfeldbruck (Brasilien) ging mit 14:13 an die TSVP-Buben, ehe man gegen die B-One (Kuwait) lange kämpfte und am Ende 11:14 verlor. Dennoch reichte der eine Sieg zum Weiterkommen. Wie bei einer echten Weltmeisterschaft startet man in der Hauptrunde aber ohne Punkte. Strukar war „begeistert“ vom Format Mini-WM. „Das ist Werbung für unseren Sport. Gutes Handballniveau, eine einzigartige Stimmung.“ Mit der Leistung seines eigenen Teams war er gerade in der Abwehr über weite Strecken zufrieden. Gegen teils herausragende Einzelkönner sei die Partenkirchner Defensive „stark“ gewesen. Dennoch mischte sich auch etwas Kritik in seine Analyse: „Wir sind mit fast allen Teams auf Augenhöhe, haben das vielleicht ausgeglichenste Team, aber uns fehlt in manchen Situationen die Sicherheit, um unnötige Fehler zu vermeiden.“ Genau die würden auf diesem Niveau eiskalt bestraft. Trotzdem bleibt am Ende der Einzug in die Hauptrunde. Ein Erfolg, den bis dato kein D-Jugend-Team des Landkreises erreicht hat.
TSVP: Chukwuemeka – Strohmeyer, Roos, B. Reiser, Kopp, M. Strukar, Hochwartner, Bauer, Matzura, Reitmeir, Gharbi, Grasegger.
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